Wir basteln uns einen Verein...

    Vorangestellt der Hinweis, daß hier keine Handlungsweise anempfohlen sondern unser ganz spezieller Weg nachvollziehbar dokumentiert wird. Wir haben bewußt etwas eigenes auf die Beine gestellt. Etwas, bei dem keine Hintertürchen zu Betrugshandlungen jeder Art einladen, wie es bei einer Musteranmeldung nach Willen des Gesetzgebers vorprogrammiert ist. Das ist viel einfacher, schneller und billiger (im doppelten Wortsinne) machbar. Die Frage nach dem Warum möge sich jeder Denkfähige selbst beantworten!


» Vorgeschichte:

    Uns prägten haarsträubende Erlebnisse in "Rassehundevereinen" die bis dato unvorstellbar waren. Vereine, in denen skrupellose Vermehrer in grenzenloser Selbstüberschätzung und Geldgier die Rassegesundheit systematisch ruinieren, dazu eine Verlogenheit, die alles in den Schatten stellt was man sich nur vorstellen kann. Der Betrug auf höchster Ebene und in allen Bereichen, organisiert in mafiösen Strukturen, hat nur ein Ziel: Kasse machen um jeden Preis! Satzung? Papier ist geduldig! Sie wurde nie wirklich durchgesetzt. Zuchtordnung? Die gilt nur für einen Teil der Mitglieder. Vereinssitz? Der wechselt innerhalb eines Tages von Sachsen nach Niedersachsen und zurück - und keiner merkt was? Falsch, nur jene die es nicht bemerken wollen schauen weg; getreu der Maxime der "Drei Affen". Belassen wir es dabei, eines dieser Unternehmen, welches zugleich auch sein eigener nationaler und ebenso sein eigener internationaler Dachverband zu sein vorgab, ging 19 Monate nach unserem Weggang, wie vorhergesagt, in Liquidation.
    Der beschriebene Istzustand dieser Interessenvertretung von und für Vermehrer und Qualzüchter ließ sich mit unserem Gewissen nicht vereinbaren. Ein normales Mitglied ohne Einblick in interne Vorgänge konnte die Sachlage nicht annähernd erfassen. Zum Glück sind Zahlen unbestechlich.

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» Philosophie & Ziele des OHFVe.V.:

    Ehrlichkeit & Transparenz auf allen Ebenen und Bereichen, bei jedem einzelnen Mitglied ohne Ausnahme. Wir kennen keine Geheimniskrämerei; personenbezogene Daten der Mitglieder sind einem dahingehenden Schutz vor Veröffentlichung unterworfen, wie das einzelne Mitglied seine Daten nicht selbst publiziert. Dabei sind gesetzliche Vorgaben wie die eines korrekten Impressum auf den privaten Mitgliederseiten einzuhalten. Verstöße führen bis zur Abschaltung der HP. Das ist Basis der anerkannten Gemeinnützigkeit des OHFV, durch den Freistellungsbescheid des FA Görlitz dokumentiert.
    Vereinsziel ist neben der Verbesserung der Rassegesundheit der von uns betreuten Hunde zuvorderst der Schutz des Russischen farbigen Bolonka vor dessen organisierter Ausbeutung. Dazu nutzen wir auch Mittel und Wege unkonventioneller Art. Konkrete Eckpunkte liefern unsere stets offenliegende Satzung, Spezial­zucht- & Eintragsordnung etc. Diese verbindlichen Richtlinien werden laufend aktualisiert, Satzungs­än­derungen beim Amtsgericht eingetragen um Rechtsverbindlichkeit herzustellen. Die Regelwerke sind gemäß unseren Zwecken erstellt, teils sehr restriktiv und nicht in allen Punkten unumstritten doch grundehrlich, leicht nachvollziehbar und . . . nie ganz fertig! Anlagen, rassespezifische Festlegungen, Pflichtunter­suchungen etc. sind laufend an die sich ändernden Gegebenheiten anzupassen. Anders als in gewissen Organisationen leben Vorstände und Mitglieder des OHFV weder von den Hunden noch vom Verein sondern für die Tiere und die Gemeinschaft. Alles geschieht im Ehrenamt, aus Einsicht in die Notwendigkeit und selbstverständlich auch aus Freude an der Sache selbst, an den Tieren und ihrem Gedeihen, an der Freude, die unsere Welpen ihren neuen Besitzern bereiten. Bei aller Euphorie darf aber nicht verleugnet werden, daß jeder Züchter beim Verkauf seiner Welpen einen entsprechenden Ertrag erzielt. Das ist richtig und absolut nicht ehrenrührig! Reichtümer kann man so nicht scheffeln, es ist reine Liebhaberei und aus diesem Grunde verbietet es sich jedem gesunden Menschen, eine unseriöse Aufrechnung von "Arbeitsstunden", Waschma­schinenladungen und den ach so teuren "Wurmkuren" und Impfungen als "Begründung" für den Welpenpreis vorzulegen. Es kostet natürlich eine Stange Geld, einen Wurf ordnungsgemäß bis zur Abgabe zu bringen denn im OHFV werden nur komplett durchgeimpfte Welpen mit DNA-Profil und Abstammungszertifikat zum Festpreis abgegeben. Doch niemand ist gezwungen, sich solche Lasten aufzubürden. Im Gegenteil, einem wirklichen Züchter sind das Erreichen des Zuchtzieles und die dabei erlebten wunderbaren Glücksmomente während der Geburt, dem wachsen & gedeihen der Welpen heilig und wiegen alle Beschwernisse locker auf!

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» Wege & Irrtümer:

    Neues hat es immer schwer, der OHFVe.V. macht da keine Ausnahme. Da finden sich Menschen mit festen Wertevorstellungen, dem unbedingten Wollen es "anders" zu machen und schon treten Figuren auf den Plan, die mit purem Egoismus, mit notorischer Unzuverlässigkeit oder dreister Verlogenheit nur ein Ziel verfolgen sollen(?): Entstehendes behindern, stören wo nur immer möglich und in mafiöse Strukturen zurück­führen. Falsche Vorstellungen von Weg & Ziel sind hinnehmbar, lassen ggfs. gemeinsam Kom­promisse finden. Falschheit als Methode ist in keinem Falle hinnehmbar. Mit scharfem Schnitt haben wir die Weichen Richtung Zukunft gestellt. Die Wegweiser dorthin sind Ehrlichkeit & Transparenz; man kann es nicht oft genug wiederholen! Gerade diese Säulen unseres Tuns machen uns unangreifbar - weil es nichts gibt was wir vertuschen müssen und wir müssen auch keine Geschichten erfinden.

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» Chronik:

    November 2014: Das war der Punkt an dem wir sagten: Schluß! Wir hören auf mit der Zucht, wollen nur Freude an und mit unseren Tieren haben. Unseren Lebensunterhalt bestreiten wir jeher auf andere Weise. Auf korrupte, betrügerische Vereine können wir locker verzichten. . .
    Soweit richtig und um Hunde ordentlich zu züchten - so es denn mal wieder sein sollte - braucht es keinen solchen Verein! Da gab es unerwartet eine Begegnung, ein Kontakt aus der Vergangenheit bot spontan Hilfe an. Wenigstens schien es so und war anfangs durchaus hilfreich. Wir hielten gemeinsam Ausschau, welcher Verein unseren Kriterien entsprechen könne und drehten uns dabei im Kreise weil wir jene Vereine auf den Prüfstand stellten, die wir irgendwie kannten oder die uns anempfohlen (!) wurden. Kurzum, keine dieser Gruppierungen war und ist unseren Qualitätsansprüchen gewachsen, uns trennen Welten! Diese Erkenntniss reifte schnell weil wir gelernt hatten hinter Fassaden zu schauen, neuralgische Punkte gezielt abzufragen. In Folge drohte Resignation - da kam der Lösungsansatz gerade zur rechten Zeit:

    Januar 2015: Unsere alte Freundin hatte bereits einen Verein gegründet und bot an, diesen gemeinsam aufzubauen. Ein nettes Logo mit Weltkugel, dominiert vom historischen Prunkwappen der Oberlausitz war der Anfang - nicht mehr. Es warten sehr viele Züchter darauf, endlich in den OHZV ein­treten zu können - angeblich! Doch außer Ideenakrobatik passierte nichts. Es gab weder Satzung noch Zuchtordnung, keine Vorstellung zu Beiträgen, Gebühren, steuerlichen Belangen, Art der Betriebsführung, nur dieses Logo! Dann kam die Erklärung, daß eine Stelle zur Führung des Zucht­bu­ches und für die Erstellung künftiger Ahnenpässe vorhanden sei; dieser "Internationaler Dach­verband" den OHZV bereits aufgenommen habe und alle Regeln etc. von dort zu übernehmen seien.

    Das war schon glaubhaft. Ernüchterung kam nach dem lesen von Satzung und ZO dieses "Dachverbandes" und zwang uns zur sofortigen Kehrtwende, wollten wir nicht erneut in dem Sumpf landen, dem wir eben entkommen waren.
    Uns blieb nur, das Heft des handelns zu ergreifen und selbst unseren Weg zu suchen. Womit anfangen? Erfahrungen mit Vereinsgründung gab es nicht und so ging es an die Schaffung der theoretischen Grundlagen, anzufangen beim Kopf = Name & Logo. So wie es war entspricht es nicht unserer Philosophie; dem Namen nach richtet es sich nur an Züchter, die Weltkugel für einen regionalen Verein eher irreführend. Oberlausitz - unsere Heimat, das "O" war schonmal goldrichtig! Züchtern von Rassehunden als auch Haltern dieser und von Mischlingen stehen wir offen. Und weiter gehts: Das historische Prunkwappen gaukelt eine Vereinstradition vor, die noch nicht begonnen hat! Mehr Schein als Sein - mit unseren Werten nicht vereinbar. Neuer Name, neues Logo, passend zum neuen Inhalt, mussten erdacht, Name & Kürzel auf bestehende Rechte geprüft werden. Eine Mitgliedschaft im nebenstehenden "Internationalen Dachverband" hätte uns vom Regen in die Traufe gebracht, was sich wenige Monate danach bestätigte.

    Februar 2015: Auf Grundlage unseres Positionspapieres vom 20.12.2014 lag nun per 12.02.15 ein Erstentwurf vor. Jetzt galt es diesen zu diskutieren und von seinen 7 Seiten auf ein handliches Format zu schrumpfen; das scheinbar Einfache, was so schwer zu machen ist!
    Am 20.Februar erging ein Rundbrief an die "Gründungsgemeinschaft Oberlausitzer Hun­de-Freunde", womit zugleich eine Beitrags- & Gebührenordnung vorgeschlagen wurden.
    Am 24.2. wurde die auf 2 Seiten reduzierte Satzung mit der Durchführungsbestimmung verteilt. Ein Logo hatten wir noch nicht, die Farben der Oberlausitz, Blau & Gelb, bereits festgelegt. Zum Namen wurde auch Konsens erreicht, die Gründungsversammlung stand an und es galt ein Versammlungslokal zu finden. Was so einfach scheint war es nicht denn unserem Wunsch nach WLAN und separatem Raum konnte nicht überall entsprochen werden.

    März 2015: Endlich war es soweit, Familie John, die Inhaber des Berggasthofes, kamen uns trotz zeitgleich dort stattfindender Frauentagsfeier großzügig entgegen und damit war es beschlossene Sache, daß die Vereinsgründung auf altehrwürdiger Bischofswerdaer Flur stattfinden wird.

    Am 07. März 2015 versammelten sich im Berggasthof Butterberg die 8 verbliebenen Gründer und nach Verlesung der Satzung mit Erläuterungen und anschließender Diskussion kam es zur Beschlußfassung über die Vereinsgründung, der sich die erste konstituierende Sitzung nahtlos anschloß. Die Vorstände wurden in ihre Ämter gewählt, Satzung und Gründungsurkunde von den Anwesenden unterzeichnet.

    Der erste große Schritt war getan und etwas Spreu hatte sich bereits vom Weizen getrennt! Das war auch gut so, wie sich bald herausstellte und es waren nicht die letzten "Federn" die wir auf dem Wege der Konsolidierung ließen. Jetzt galt es, unsere Satzung mit den finanzrechtlichen Forderungen für die Zuerkennung der Gemeinnützigkeit in Übereinstimmung zu bringen. Per Post wurde sie dem Finanzamt Görlitz zur Vorabprüfung geschickt. Die Tage vergingen - nichts geschah. Irgendwann lag ein Brief im Kasten, eine Retoure der Post; die Spezis des Gilb hatten das Finanzamt in Görlitz nicht gefunden! Adresse und PLZ stimmten zwar, das schreckte aber die Koryphäen nicht ab. Totale Ungläubigkeit beim FA über das Kuvert mit dem Postvermerk. Endlich lag unsere Satzung dort auf dem Tisch zur Prüfung. Mit einem vernichtenden Urteil landete sie samt umfangreicher Erläute­rungen wie es zu sein hat wieder bei uns. Die Finanzbeamten sind uns zumindest wohlgesonnen und wenn es auch nicht einleuchten wollte was da verlangt wird, haben wir uns diesem Diktat gebeugt. Die Zeit drängte, wir hatten Vorlagetermin beim Registergericht. Das verlangte einen raschen Notartermin zur Unterschriftsbeglaubigung, ohne die die Satzung nicht beim RG eingereicht werden kann. Als wir am 24. März die nötigen € 24,89 abgedrückt hatten, war auch dieser Punkt abgehakt. Glaubten wir wenigstens...

    April 2015: Die sächs. Justiz sah das anders. Mit Schreiben vom 15.04.2015 wurde durch die RPin angeregt, die MV über eine Neufassung der gesamten Satzung abstimmen zu lassen da u.a. eine "nicht eintragsfähige" Klausel zum Schutz vor Amtsmißbrauch & Vetternwirtschaft absolut hinderlich sei. Wir waren erneut auf dem Holzweg - Wiedervorlage am 03. Juli! Dieser Termin wäre von uns nicht zu schaffen, weswegen eine Verschiebung bis 30. August beantragt und bestätigt worden ist.
    Bereits Anfang März erwarben wir die Einzelplatzlizenz einer Vereins- & Zuchtsoftware. Nach intensivem Test und Rücksprache mit der Entwicklerfirma zwecks besonderer Wünsche kauften wir zum 1. April weitere 4 Einzelplatzlizenzen mit jeweils einem Zucht- und Vereinsmodul. Somit sind wir für alle Zukunft gewappnet um unterschiedlichste Aufgaben dezentral wahrnehmen zu können.

    Mai 2015: Am 1. Mai berieten wir die neu zu erstellende Satzung. Wichtiger Punkt dabei, die Positionierung gegen jegliche Aktivitäten des OHFV auf Facebook und anderen unsozialen Netzwerken. Die einst geplante "Visitenkarte" auf FB wurde nach gründlicher Abwägung des Für und Wider ad acta getan. Der OHFV verfügt mit dem "Ostsächsischer Stammtisch" sowie der separaten Galerie über komfortable, werbefreie und vor allem sichere Möglichkeiten zu Kommunikation und Datenaustausch.
    Parallel zur redaktionellen Erstellung der Welpenmappen lief die Suche nach einem passenden Logo weiter. Es wurde eine Reihe Entwürfe zur Abstimmung gestellt. Das allen am besten gefallende Motiv mußte verworfen werden, da die Urheberschaft nicht zu ermitteln war. Weiters brauchten wir eine angemessene "Verpackung" der Ahnentafel und aller Dokumen­te, welche in den Welpenmappen Einzug halten sollten. Kitschige Basteleien am PC schieden aus; eine professionelle Mappe, passend zur Langlebig­keit unserer Hunde, sollte es sein. Die beauf­tragte Druckerei konnte uns als moderner Betrieb nicht zufriedenstellen. Ein alteingesessener Handwerks­betrieb legte uns ein Muster vor, das genau unse­ren Nerv traf! Echte deutsche Buchbinderkunst - Kunst kommt von Können und dieses ist unüber­sehbar - nicht für Umme aber insgesamt deutlich preiswerter als die auf Massenwerbung spezialisierte Firma. Jetzt waren wir am Zuge, es mußte ein Logo gefunden werden um eine Klischeevorlage zur Deckelprägung zu erstellen. In einer anonymen Abstimmung fiel dann die Entscheidung punktgleich auf zwei Entwürfe. Da die elegante Grafik leider nicht in Frage kam, war kein großes Rätselraten nötig. Die Vorlage erhielt nun eine Hundepfote statt des Lindenblattes; für die Prägung der Mappen­deckel verzichten wir auf dieses Element. Ein kantenscharfes Klischee zu erstellen war eine unerwartete Herausforderung. Ein simples PC-Bildbearbeitungsprogramm kann kein brauch­bares Resultat liefern. Das freundliche Angebot einer Grafikerin schlugen wir aus; der Hand­werks­betrieb machte den letzten Feinschliff kolo! Auch dafür sind wir sehr dankbar.

    Juni 2015: Die äußerliche Gestaltung der Buchdeckel mit dem schlichten Vereinslogo und dem Namenszug im unteren Bereich mag etwas dürftig scheinen. Für uns entspricht die dunkelblaue Buchbinderleinwand mit Goldprägedruck, in Anlehnung an die Farben der Oberlausitz, exakt den Vorstellungen an ein hochwertiges, langlebiges Erzeugnis. Nun konnte dem Meister der ersten Auftrag zur Fertigung der Buchdeckel erteilt werden. Derweil arbeiteten wir weiter an der Komplettierung des Inhaltes und dem Layout des Buchteiles. Auch die zu erstellende Satzung wurde weitergeschrieben und erste Abschnitte der Zuchtordnung im Treffpunkt zur Diskussion gestellt.

    Juli 2015: Unsere Software erwies sich zunehmend als Glücksgriff da sie vieles vereinfachte und vor allem überschaubar machte. Folgerichtig erwarben wir am 06. Juli noch 5 Lizenzen um die vorhandenen Programme auf die PRO-Version aufzustocken, was nun weitere Funktionen ermöglicht. Wenige Tage danach der Gau: Gewitterschaden in der Geschäftsstelle. Der PC kpl. im Eimer, Motherboard, HDD, USB-Sicherungs-HDD mit Abschmelzungen und Verkohlung auf den Controllern nur noch Schrott. Versuche zur Datenrettung scheiterten, der Großteil aller Vereinsdaten war aber in Kopie auf einem Laptop vorhanden; nur wenige neue Einträge in den Zuchtbüchern mußten ergänzt werden. Papier ist eben nach wie vor der langlebigste Datenträger! Neben der Weiterarbeit an der Zuchtordnung wurde zum 29. Juli die neue Satzung fertiggestellt.

    August 2015: Am ersten Augustsamstag fand in Ringenhain unsere geplante Mitgliederversammlung statt. Die Erfahrung aus vergangenen Monaten zwang zu einem Vorstandsumbau. Da die Satzung im stetigen Austausch mit der Mitgliederschaft erstellt wurde, sind alle Änderungen bereits eingearbeitet. Nach in geheimer Wahl vollzogener, personeller Neu­aufstellung wurde die neue Satzung einstimmig angenommen. Am 27.8. war Notartermin und nach löhnen der 24,89 lag das weitere beim Registergericht. Gleichentags kam ein Brief vom Finanzamt ein. Zwei Details mußten eine weitere Nachbesserung erfahren. Es betraf Formulierungs­feh­ler die einfach per Vorstandsbeschluß korrigiert werden konnten. Unerfreulich das erneute antreten beim Notar und dessen Gebühr!

    September 2015: Geschafft! Mit Post vom 3.9.2015 kam die Mitteilung über die zum 01.09.15, dem Weltfriedenstag, vollzogene Eintragung des OHFV e.V. - erste Etappe abgehakt. Wegen der Nachbesserung gab es kurzfristig am 10.09. den Notartermin womit auch diese Änderung vollzogen war. Mit Schreiben vom 22.09.2015 traf dann der Feststellungsbescheid des FA Görlitz ein, der den Weg ebnete um ein kostenfreies Vereinskonto zu eröffnen. Die Geschäftspapiere bekamen ein neues Layout, auch andere Dokumente wurden nun entsprechend angepaßt. Die Zeit war reif um in die Öffentlichkeit zu gehen; nicht auf Fratzebuch sondern seriös, mit einer eigenen, werbe- und schnüffelfreien Homepage.

    Oktober 2015: Am 04. Oktober ging unsere HP offiziell online. Wie alle Webprojekte betreiben wir auch diese Site in Eigenregie, bei einem Erfurter Provider, mit deutschem Server & Rechenzentrum! Anfallende Kosten sind minimal, wir haben volle Souveränität über unsere Daten, niemand belästigt Besucher unserer Seiten mit penetranter Werbung und niemand spioniert die Daten unserer Leser aus. Wackelbildchen, Glitzereffekte und derlei Firlefanz haben hier nichts verloren. Lesbarkeit, Übersicht durch klare Gliederung - dafür stehen wir! Am 16.10.15 fand in Ringenhain die letzte MV des Jahres statt, auf der weitere Korrekturen & Ergänzungen der Satzung nebst neuer Vertretungsregel durch zwei gleichrangige BGB §26 Vorstände beschlossen wurden. Die einstimmig angenommene Einzelvertretungsbefugnis bedingt ein absolutes Vertrauensverhältnis beider Vorstände untereinander und das mehrheitliche Vertrauen aller Mitglieder in deren Redlichkeit. Es sichert rascheste Handlungsfähigkeit des Vereins durch Termins­wahr­nehmung mindestens eines Vorstandes.
    Auch die Zuchtordnung war soweit gediehen, daß sie zur Abstimmung gestellt und auch angenommen wurde. Rassespezifika, Anhänge & Definitionen sind noch zu erarbeiten bzw. zu ergänzen was gleichsam auf die Eintragungsbestimmungen zutrifft. Die ZO wurde nicht reibungslos durchgewunken! Es gab im Vorfeld zu einigen wenigen Punkten erheblich divergierende Meinungen die eine echte Belastungsprobe für ausnahmslos alle Beteiligten waren, wobei auch deutlich wurde, ob und inwieweit Kompromißbereitschaft und Loyalität gegenüber dem Verein - nicht irgendeiner Person! - bei den Entscheidungsträgern gereift sind. Im Saldo haben fast alle Beteiligten dabei etwas hinzugelernt.
    Am 22.10. konnten wir die TÜV-zertifizierte BIOFOCUS, Gesellschaft für biologische Analytik, als Partnerlabor gewinnen. Seither werden in Recklinghausen genetische Untersuchungen aller beim OHFVe.V. eingesetzten Zuchttiere und deren Nachzuchten vorgenommen. Zudem lassen unsere Züchter auf eigene Kosten von allen Elterntieren und Welpen EDTA-Blut zu Forschungszwecken mind. 10 Jahre lang einlagern. Dies ist moralische Pflicht jedes Züchters im OHFV und einer der Beiträge, die wir zur Verbesserung der Tiergesundheit und damit auch zu besserer Lebensqualität der Tierhalter bereit sind zu leisten.

    November 2015: An den 30 Tagen dieses tristen Monats passierte nichts wesentliches im Vereinsleben. Wir nutzten die Zeit um weiter an der HP zu schreiben und auch die Zucht- & Eintragungsbestimmungen wurden kontinuierlich an neue Erkenntnisse angeglichen. Vor allem zwingt uns die Analyse bekannt gewordener Betrugsfälle zum handeln, um fortan gegen solche Auswüchse gewappnet zu sein. Als vorteilhaft gilt unser gemeinsames Vorleben, das uns mit derartigen Machenschaften konfrontierte und für verschiedene "Merkwürdigkeiten", denen wir sonst wohl gutgläubig nicht mit der notwendigen Vehemenz nachgehen würden, sensibilisiert hat.
    Bei der Homepage machte sich die intensivere Vernetzung mit unserem Forum erforderlich um dynamische Inhalte wie "AKTUELL" auf einfache Weise pflegen zu können.

    Dezember 2015: Am 03.12.15 nahmen wir den Termin bei unserer Hausbank zur Unterzeichnung des Kontovertrages wahr. Fünf Tage danach hatten wir auch die HBCI-Vereinbarung in trockenen Tüchern. Der lange herbeigesehnte Schritt brachte uns endlich das so wichtige, kostenfrei geführte Geschäftskonto, dessen Voraussetzung durch den amtlichen Feststellungsbescheid bzgl. unserer Gemeinnützigkeit gegeben wurde. Dem folgte die vorerst letzte Anpassung unserer Briefbögen und vereinsbezogenen Formulare. Gerade letztere erfordern einen recht hohen Aufwand, da sie teils in mehreren Versionen zu erstellen sind. Aus dem Grunde ist dieser Prozeß auch noch nicht abgeschlossen. Am 09.12. konnten wir unsere Galerie auf den LAHNO-Server umziehen was eine deutliche Verbesserung der Stabilität bringt. Nach einigen Anpassungen zur besseren Lesbarkeit auch auf Mobilgeräten führten wir am 26.12. ein Softwareupdate der Galerie durch und damit gingen wir auch den bevorstehenden Jahreswechsel an.




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    Jahreszahl 2016

    Januar - März 2016: Die Gründungsphase als solche kann mit der im vergangenen Dezember erfolgten Eröffnung eines Ordentlichen Geschäftskontos als abgeschlossen gelten. Auf der am 5. März in Ringenhain stattgefundenen JHV wurde Bilanz gezogen und zugleich weitere Schritte für die zukünftige Entwicklung beschlossen. An der HP wurde weiter gebaut und die Formulare erhielten schrittweise ein einheitliches Layout. Darüberhinaus konnte erstmals unsere Zuchtbuchführung auf eine Onlinedatenbank zugreifen.

    April - Juni 2016: Die Beobachtung und Auswertung von Vorgängen in der Hundeszene führte uns einige neuralgische Punkte unserer Statuten vor Augen. Der Schutz vor Machenschaften dubioser Mitmenschen erforderte Ergänzungen der Zuchtordnung und ebensolche Anpassungen in unserer Satzung.
    Ende Mai fand ein Treffen von Nachzuchten verschiedener Jahrgänge statt welches der OHFVe.V. durch Bereitstellung von Pokalen & Erinnerungsstücken unterstützte. Bei dieser privaten Veranstaltung wurden Entwicklungsdaten der Würfe vergangener Jahre erhoben und in die zentrale Datenbank eingepflegt.

    Juli - September 2016: Zwischenzeitlich ging die Datenbank wieder vom Netz da der Server unser Datenvolumen nicht bewältigte. Der Softwarehersteller arbeitet an einem neuen Datenbankmodell was uns 2017 verfügbar sein soll.
    Der ehem. Hauptzuchtwart verweigerte die Offenlegung von Zuchtpapieren und Befunden was die Klärung von Unstimmigkeiten verhinderte, so daß eine reinigende Trennung zwingend war. Daraus lernend wurden weitere Reglementierungen festgeschrieben. Da es im Freistaat Sachsen weder eine Kennzeichnungspflicht noch eine Versicherungspflicht von Hunden gibt, ist letztere nun in unsere Satzung aufgenommen worden. Die Kennzeichnungspflicht aller Hunde ist seit Beginn elementarer Bestandteil.
    Im September veranstalteten wir den 1.Hundewandertag. Trotz krankheitsbedingter Absagen war diese Ganztagsexkursion sehr erfolgreich. In verschiedenen Belastungssituationen der Tiere wurden interessante Erkenntnisse gewonnen. Die geplante 2.Tour, auf den Valtenberg, ist dann buchstäblich ins Wasser gefallen und wird im neuen Jahr nachgeholt.

    Oktober - Dezember 2016: Bekanntgewordene vielfältige Betrugsfälle außerhalb unseres Vereins zwangen uns zu handeln und weitere Ergänzungen in die Satzung einzuarbeiten, bis wir kurzerhand eine komplette Neufassung beschlossen. Diese wurde im November problemlos beim Amtsgericht Dresden eingetragen womit wir wieder Rechtssicherheit hergestellt hatten. Da unsere Statuten jederzeit frei im Netz einsehbar waren und sind, konnte jeder Interessierte unsere Schritte und deren Beweggründe stets nachverfolgen. Diese Arbeitsweise werden wir auch weiterhin beibehalten.




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    Jahreszahl 2017

    Januar - März 2017: Wir hatten nun, angestoßen durch die vorstehend benannten Betrugsfälle, eine überarbeitete Satzung als Basis des weiteren Vorgehens und begannen folgerichtig unsere Zuchtordnung auf unzulängliche Lücken zu untersuchen, Texte zu straffen um Kernaussagen deutlicher hervorzuheben. In dem Zuge wurde klar, daß die Gestaltung unserer Welpenmappen einiger Verbesserungen bedurfte. Das erforderte inhaltliche Erweiterung um eine komplette Doppelseite und einen weiteren Anleimer, verbunden mit neuer Seitenaufteilung. Um Bearbeitungszeit und Manipulationsschutz zu verbessern, entschieden wir uns für die Anbringung transparenter Sicherheitsfolien auf sensiblen Bereichen, wie dem DNA-Profilabdruck und der zertifizierten Abstammungsanalyse, welche Vater- und Mutterschaft der betreffenden Welpen zweifelsfrei belegen. Große Hilfe ist hierbei die von "Heyers Etikettenstudio" gesponserte Software.
    Als weiteren Schritt wurde die Übernahme des VDH-Zwingerbuches beschlossen. Dazu erhielten wir die Erlaubnis, entsprechende Erweiterungen und Layoutänderungen für unsere Zwecke vorzunehmen.
    Daneben begann die Erstellung einer Ausstellungs- & Veranstaltungsordnung und die Seite "Fragen & Antworten" wurde neu in die HP integriert.

    April - Juni 2017: Neben den normalen Pflegearbeiten an der Software und unserem Webauftritt machten sich einige Korrekturen bei der Beitrags- und Gebührenordnung notwendig. Insgesamt ergibt sich daraus keine gravierende Änderung der einzelnen Kostensätze, allerdings hatten wir durch den seit 1.1.2016 für uns geltenden ermäßigten Steuersatz die Nettopreise anzupassen was auch zu geringeren Bruttopreisen bei den Laborleistungen und Zuchtbucharbeiten führt. Wir haben allerdings im Sinne des Vereins und der finanziellen Konsolidierung entschieden, die Differenz zwischen einst 19% und jetzt 7% MwSt. nur zu einem kleinen Teil zur Preissenkung zu nutzen, also wurden die Nettopreise der betreffenden Leistungen erhöht. Da unsere Kosten gleich bleiben, bedeutet das für den Zweckbetrieb mehr Ertrag. So lassen sich die notwendigen Investitionen leichter refinanzieren.

    Juli - September 2017: Wir wollen Nägel mit Köpfen machen, wozu die Rahmenzuchtordnung weiter gestrafft wurde um die speziellen Anforderungen zur Zuchtzulassung der Rassen Bologneser, Bolonka zwetna und Pudel festzulegen. Wir haben auch den nicht anzuerkennenden Typ "Deutscher Bolonka" extra aufgenommen, um auf dessen gesundheitliche Mängel und erbliche Schäden zu verweisen, obwohl solche Tiere im OHFV nicht zur Zucht zugelassen werden. Einige Fragen sind weiterhin offen, so daß noch Korrekturen einfließen können. Es soll nicht der Eindruck entstehen, der OHFV akzeptiere am Standard vorbeigezüchtete und meist illegal bastardierte Tiere! Noch nicht ausgegoren ist unser Konzept zur verpflichtenden Fotodokumentation der nach VDH-Richtlinie bei uns erlaubten Zucht zweifarbiger Pudel. Theorie und Praxis driften zuweilen auseinander doch wir werden den optimalen Weg finden!
    In der Ausstellungsordnung waren Anpassungen notwendig geworden - die Ehrenklasse entfällt; bei den Veteranen dürfen nun auch kastrierte, ehemals erfolgreiche Deckrüden gleichberechtigt konkurrieren!

    Oktober - Dezember 2017: Unsere Zucht- & Verwaltungssoftware konnte noch nicht online gehen. Zu groß ist unser Datenbestand, so daß sich erhebliche Ladezeiten auch bei guter DSL-Anbindung ergeben, die ein vernünftiges Arbeiten unmöglich machen. Die Softwarefirma ist dabei, uns eine andere Datenbank zu schreiben, bei der dann auch mit weiter wachsendem Datenbestand ein sicheres Handling gegeben sein soll. Im zeitigen Frühjahr 2018 ist nun der anvisierte Termin für die Konvertierung vorgesehen; hoffen wir, daß es klappt. Dann erst sind wir soweit, daß wir von überall her unsere Daten abrufen, abgleichen und ergänzen können. Eine Voraussetzung für effektive Zuchtbetreuung.
    Am 10. November besuchten wir alle gemeinsam die World Dog Show in Leipzig mit dem Ziel, uns ein umfassendes Bild über den Stand der züchterischen Arbeit im Bereich Pudel und Bolonka zu machen, aber auch um ein paar Eindrücke von sonst kaum zu sehenden Rassen zu bekommen. Das Ergebnis bei den uns vordergründig interessierenden Rassen war niederschmetternd auf der ganzen Linie! Das betrifft sowohl die Qualität der ausgestellten Tiere selbst, welche bei den Pudeln zu einem erheblichen Teil mit voller Kraft am Standard vorbei gehen und andererseits war es bei den Bolonkas deprimierend, daß gerademal 29 Tiere gemeldet waren. Die Qualität des "Richten" war bei manchen Rassen aus Sicht des Autors eher fragwürdig. Möglich, daß bei anderen Rassen mehr Akkuratesse und Engagement im Ring zu erleben war - das können wir nicht einschätzen. Positiv waren die persönlichen Kontakte welche auf diesem Wege erneuert oder neu geknüpft werden konnten. Das Niveau einer Weltausstellung ist bestenfalls durch die große Zahl an Ausstellern aus der ganzen Welt erreicht worden. Es drängt sich auf: typisch VDH, Masse statt Klasse! zu konstatieren. Für die reibungslose Organisation aller Veranstaltungen muß dem VDH großer Respekt gezollt werden! Wir hatten spontan beschlossen, die Einladung für 2018 nach Holland wahrzunehmen und gehen davon aus, dort die Qualität zu erleben, die unseren Vorstellungen entspricht.
    Zusammen mit den Steuererklärungen wurde auch unser Tätigkeitsbericht beim zuständigen Finanzamt eingereicht und damit die nächste Etappe mit dem Freistellungsbescheid für die Jahre 2017 bis einschl. 2021 absolviert.




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    Jahreszahl 2018

    Januar - Februar 2018: Das Neue Jahr brachte bisher kaum mehr als Matsch und Dreck weil statt des erhofften Schneefalles nur Wasser von oben herunterkam. Regelrechtes Hundewetter! Dazu beglückte uns auch noch ein Sturm, der mit seiner Wirkung lange im Gedächtnis bleiben wird. Für die Vereinsarbeit ist das eher irrelevant - hier liegt unser Schwerpunkt auf der Fertigstellung des VDH-Zwingerbuches, welches in der Ur-Form für uns nicht wirklich brauchbar ist. Deswegen erarbeiten wir neue, per PC ausfüllbare Formulare. Das ist nicht ganz einfach, da alles aufeinander abgestimmt sein muß. Die fertigen Dateien stellen wir dem VDH zur Verfügung um organisierten Züchtern eine komfortable Alternative anzubieten. Zudem sind unsere Formulare durch integrierte Belegfotos vor Verwechselung und Verfälschung geschützt.
    Weiterhin haben wir unsere Satzung dahingehend erweitert, daß nun auch die Beitrags- & Spenden- sowie die Gebührenordnung integriert sind. Das erfordert einige kleine Änderungen. Zu gegebener Zeit folgt dann die Einreichung beim Registergericht.
    Mit Post vom 19. 02. ging der Freistellungsbescheid des FA Görlitz zur Körperschafts- u. Gewerbesteuer, rückwirkend für die Jahre 2016 bis 2020, in der Geschäftsstelle ein. Damit ist unsere Gemeinnützigkeit offiziell bis 2020 anerkannt, was auf unseren steuerlichen Zuwendungsbestätigungen erkennbar ist.

    März 2018: Am 10.03.2018 findet die JHV 2017 statt. Dort wird Bilanz gezogen und ein neuer Vorstand gewählt. Wir werden die nun folgenden Aufgaben festlegen und dazu auch entsprechende Schwerpunkte definieren - so jedenfalls war es geplant, doch erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt!
    Als Anfang Februar 2 Aufnahmeanträge eingingen, entsprechende Beitragsbescheide verschickt u. wunsch­gemäß eine Übernachtungsmöglichkeit inkl. der vier Familienhunde organisiert wurde passierte . . . nichts! Weder die Buchungsbestätigung für die Pension noch die Beitragszahlungen erfolgten; kein weiteres Lebenszeichen, so daß wir nicht mit den zwei Neumitgliedern rechneten. Allen Vermutungen zum Trotz fuhr dennoch am 10.03.2018 die Familie mit ihren Hunden bei der Geschäftsstelle vor. Unserer Verblüffung schloß sich die Frage nach dem ernsthaften Interesse an der Mitgliedschaft an, welche umgehend bejaht wurde. Dem Lippenbekenntnis folgte keine Beitragszahlung so daß wir einen Verzug von gut 5 Wochen konstatierten, der sich weit über den Monat März hinaus fortsetzen sollte. Das uns befremdliche Verhalten bewog uns, die JHV nicht wie geplant, sondern am Folgetag, ohne die beiden "Vielleichtmitglieder" abzuhalten. Die Nutzung der Abstimmungsfunktion unserer Software vermied erneute Anreise.

    2. Halbjahr 2018 Unsere bisherige Geschäftsbank hat im Jahresverlauf die Gebührenfreiheit für unser Vereinskonto abgeschafft und zudem angekündigt, den HBCI-Schlüssel zum Jahresende abzukündigen. Das gab den Ausschlag, uns eine neue, zuverlässige Bank zu suchen und wir fanden diese auch zu erstklassigen Konditionen! 100% kostenlose Kontenführung - besser geht nicht!




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    Jahreszahl 2019

    Januar - Februar 2019: Erstmals haben wir es hinbekommen, den Jahresabschluß zum 31. Januar fertiggestellt zu haben. Die größte Hilfe dabei war das im Vorjahr erworbene Kassenbuchprogramm von "Krähe Software", was uns zudem für einen Vorzugspreis überlassen worden ist. Das Dilemma vergangener Jahre mit einer Billiglösung, welche mehrfach falsch rechnete, hat sich somit erledigt. Als Nebeneffekt hatten wir zur JHV im Februar bereits die Vorsteuererstattung vom FA auf dem Konto.
    Der Höhepunkt des Jahres waren die Tage vom 17. - 19.02.2019 als der OHFV die im Vorjahr vereinbarte Einladung in unser Partnerlabor wahrnehmen konnte. Die Eindrücke und Erkenntnisse, welche uns von den Wissenschftlern vor Ort vermittelt wurden, bleiben auf lange Zeit unvergeßlich. Man kann zum Thema Molekularbiologie unendlich viel lesen - das gesamte Procedere selbst unmittelbar erleben zu dürfen ist eine ganz andere Hausnummer! Auch an der Stelle ganz herzlichen Dank an Frau Dipl.-Biol. Isolde Kaiser und Dr. Bodo Brandt, die sich so sehr viel Zeit für uns genommen hatten. Dr. Volker Wagner war leider erkrankt - wir sind zuversichtlich das persönliche Treffen zu anderer Zeit nachzuholen.
    Das Erlebnis Deutsche Bahn bot ein Kontrastprogramm wie es übler kaum sein konnte. Im Februar in einem Zug viele Stunden ausharren zu müssen, bei dem rigoros die Heizung abgeschaltet wurde, ist eine Unverschämtheit, das gab es wenigstens zur Dampfära bei der DR nicht! Damals konnte der Fahrgast selbst den Regulierhebel an seinem Platz bedienen - heuer will die Bahn ihre miese Leistung als Fortschritt zu überhöhten Preisen verkaufen. Sollte es mal wieder die DB sein nehme ich einen Heizlüfter mit - die Steckdosen an den sehr bequemen ICE Sitzen funktionierten!

    März - Mai 2019: Am 7. März jährte sich zum 5. Mal der Tag unserer Vereinsgründung. Fünf Jahre sind schnell vergangen; wir haben in der Zeit manchen Fehler gemacht, einiges hinzugelernt, korrigiert, präzisiert. Da ein Verein nur so lebendig ist, wie ihn seine Aktiven gestalten war eine Werbekampagne im engsten Kreis zur Mitgliedergewinnung beschlossen. Während der Heimfahrt von Recklinghausen ist ein Anschreiben an alle Welpenkäufer der vergangenen Jahre aufgesetzt worden. Resonanz gab es nur bei den Bolonkafreunden. Dieser Umstand sollte lange auf Entscheidungen der kommenden Wochen nachwirken.
    Am 18. April wurde hauruck eine neue Kommunikationsplattform installiert da zunehmender Updatewahn der Serversoftware unsere Forumsoftware so korrumpiert, daß Kernfunktionen nicht mehr wahrnehmbar sind. Die schnelle Übergangslösung ist allerdings nur ein Vehikel auf Zeit denn selbst dort gibt es nach wenigen Monaten erste Einschränkungen.
    Der nächste Nackenschlag traf uns am 1. Mai mit dem Update unserer Vereinssoftware. Wir hatten lange darauf gewartet, konnten die Version nun nicht installieren da jetzt ein 64Bit Betriebssystem zwingend ist. Der seinerzeit angeschaffte Laptop kann das zum Glück, lief aber bisher sehr stabil mit dem 32Bit XP Professional. Allein um die Programmfehler fixen zu können wurde extra Win7Pro 64bit angeschafft. Fest steht, daß wir diesen Irrsinn nicht weiter mitmachen werden denn das ist nichts was uns weiterbringt, im Gegenteil!
    In einer Zwangslage entschieden wir uns statt des abgesagten Pudel- & Bolonkatreffens ein vereinseigenes offenes Bolonkatreffen zu organisieren. Die Resonanz überraschte uns, vor allem brauchte keine Absage an bereits gemeldete Bollifreunde ergehen. Wir wollen versuchen, diese Veranstaltung zu einem festen Teil im gesellschaftlichen Leben unserer Heimatgemeinde werden zu lassen.

    Juli 2019: Die am 19. Juli abgehaltene Vorstandssitzung beschloß mehrheitlich eine Namensergänzung, welche nicht im Sinne des Vereins war, da sie den OHFV gegen den VK positionierte. Das konnte vom Vorsitzenden nicht akzeptiert werden. Auch andere Fehlinterpretationen fanden im Protokoll ihren Niederschlag. Die Zeichen im Vorstand waren auf Trennung gestellt. Einigungsversuche scheiterten weil sie zum scheitern verdammt waren denn es trafen zwei divergierende Vorstellungen aufeinander: Ein Verein für alle "Kleinhunde" gegen eine Benennung der Rassen, für welche aktuell Kompetenz vorhanden ist: "Pudel & Bolonka". Da der Konflikt im Vorstand nicht behebbar war, erübrigte sich ein Mitgliederentscheid dessen Ergebnis auf Grund der Mehrheitsverhältnisse klar absehbar war.

    Oktober - Dezember 2019: Zum 1.10. sind Änderungen in der Beitrags- & Gebührenordnung erfolgt und unsere HP wurde in Details grafisch angepaßt. Zugleich sind weitere Punkte unserer Satzung modifiziert worden. Am 7. November kam es zur Zäsur; die Rücktrittsschreiben mit Kündigungen der Mitgliedschaft von zwei Vorständen trafen in der Geschäftsstelle ein. So ärgerlich das war, hat doch dieser Schritt dem OHFV eine Chance gegeben um mit Gleichgesinnten den Fortbestand als gemeinnützige Körperschaft, an der Seite des VK, zu sichern. Am 14.11.2019 wurde die vakante Position des zweiten vertretungs­be­rechtigten Vorstandes neu besetzt. Eine Außerordentliche Mitgliederversammlung wurde angesichts der Dringlichkeit für Anfang Dezember angesetzt und die neu zu beschließende Satzung allen Mitgliedern per Post zugestellt.
    Packen wir es an! Ich bin erneut bereit dafür weil die spontan zugesagte Unterstützung dazu ermuntert.

    Wir haben am 6.12.2019 unsere AMV planmäßig abgehalten. Es wurden der neu gewählte Vorstand im Amt bestätigt und die Neufassung der Satzung mit Gebührenordnung ohne Gegenstimme angenommen. Einstimmig haben sich alle Mitglieder für den Namenszusatz "Bolonka" ausgesprochen. In Auswertung des diesjährigen Bolonkatreffens beschlossen wir, im kommenden Jahr, neben dem feststehenden Termin am 9. Mai, eine 3. Auflage im Herbst vorzubereiten um jenen Freunden die Teilnahme zu ermöglichen, die im Mai nicht anreisen können. Der OHFV wird sich ebenso bei den Feierlichkeiten zum 825 jährigen Jubiläum unserer Heimatgemeinde entsprechend seinen Möglichkeiten einbringen.





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    Jahreszahl 2020

    Januar - Februar 2020: Vordringlichste Aufgabe war der Feinschliff an unserer neuen Satzung, in welcher nun auch die Beitrags-, Spenden- und Gebührenordnung sowie die Zuchtordnung als separate Anlagen eingebunden sind. Gegenüber der im Dezember ausgereichten Fassung ergaben sich Änderungen um Doppelnennungen zu vermeiden und Details zu konkretisieren. Wir sind überzeugt, mit diesem Regelwerk gut für die anstehenden Aufgaben der kommenden Jahre gerüstet zu sein.

    März - Juni 2020: Nachdem am 2.3.20 der positive Bescheid vom Finanzamt einging, haben wir die JHV 2019 für den 20. März im Backhaus terminiert. Am 27. März folgt der Notartermin so daß der WV-Termin beim Registergericht auch zuhalten ist. In den kommenden Wochen sind die Vorbereitungen für das 2. Bolonkatreffens abzuschließen.
    Erstens kommt es anders - eine sars Covid 19 Pandemie hatte niemand von uns auf dem Schirm!
    Wegen der Kontaktbeschränkungen war der JHV-Termin abzusagen; stattdessen hielten wir eine virtuelle Versammlung ab um am 27. den Notartermin wahrzunehmen. Die Vorbesprechungen für das am 9.Mai geplanten Bolonkatreffen wurden abgebrochen da die Situation keinerlei Planungssicherheit bot. Schließlich wurde unser Hygienekonzept für den 13.Juni vom LRA Görlitz genehmigt, die Unterschrift des Verwal­tungs­verbandes war schnell eingeholt und ebenso reibungslos bei der Versicherung. Das Bollitreffen ging planmäßig über die Bühne und erst ein gegen 13:30 aufkommendes Unwetter trieb unsere weitgereisten Mitglieder und Freunde zur abrupten Heimreise. Dennoch war es ein erfolgreicher Tag und alle werden wiederkommen!
    Erstmalig konnten unsere Mitglieder in einheitlicher Vereinskleidung auftreten. Die blauen Polohemden mit den gestickten Aufnähern wurden durch Spendengelder mitfinanziert. Dafür danken wir ganz herzlich unserem Deschkaer Gönner, der an diesem Termin wegen der Verletzung eines seiner Bollis selbst nicht anwesend sein konnte.

    Juli - Dezember 2020: Wir hatten seitens des Vorstandes alles darauf ausgerichtet, daß der Verein an den Kirmesfeierlichkeiten aktiv teilnimmt und wollten zudem im September/Oktober ein weiteres Bolonka­treffen ausrichten, um jenen Freunden die im Juno nicht anreisen konnten, eine Zusammenkunft zu bieten. Der Bedarf war gegeben - leider mußten wir auch seitens der Gemeinde alle Veranstaltungen absagen. Die geplanten Seminare eingeschlossen. Doch es gibt auch positives zu vermerken. So erhielten wir von der Gemeinde einen staatlichen Zuschuß für unsere Vereinsarbeit und konnten auch wieder weitere Mitglieder hinzugewinnen. Am 7. Oktober 2020 bekamen wir den neuen Freistellungsbescheid vom Finanzamt und konnten so wie geplant unsere Mitgliederversammlung am Montag, dem 12.10.2020 in der alten Schule Särichen abhalten. Erneut durften wir drei neue Mitglieder vorstellen und schlußendlich erfolgte am 23.November 2020 die Eintragung unserer neuen Satzung beim Amtsgericht Dresden. Wie im Dezember 2019 beschlossen, sind Beitrags-, Spenden- und Gebührenordnung sowie Zucht- & Eintragsordnung nun als Anlagen in die Satzung integriert. Es hat lange gebraucht und erforderte mehrere Korrekturen bis alles auch wirklich rechtskonform war.
    Nun ist seit heute erneut ein umfassendes Kontaktverbot in Kraft und waren noch im Frühjahr die Fallzahlen im Kreis Görlitz landesweit am niedrigsten, hat sich jetzt die Situation dramatisch zugespitzt und zeigt auf einen Inzidenzwert von sage und schreibe 701!
    Am 17.12. konnte die erste Ausgabe unserer Publikation BOLONKATELEGRAMM an die Empfänger verschickt werden. Nun wird der Jahresabschluß vorgearbeitet damit wir bei einer günstigen Entwicklung die JHV ggfs. vorgezogen abhalten können. bis dahin wünschen wir allen Freunden und Mitlesern ein besinnliches Weihnachten und einen gesunden Start in das Neue Jahr!





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    Jahreszahl 2021

    Januar 2021: Das Jahr begann mit ebensolchen trüben Aussichten wie wir uns aus 2020 verabschieden mußten. Im Dezember konnte der Jahresabschluß angearbeitet, aber nicht fertiggestellt werden. Dazu kam es krankheitsbedingt auch im Januar nicht. Ende des Monats bekamen wir von der Geschäftsleitung der LADR die Mitteilung, daß die Biofocus alle Aktivitäten im Bereich Tiergenetik ab sofort einstellt. Da dies einen einseitigen Vertragsbruch bedeutet, werden wir ggfs. auf juristischem Wege unsere Rechte durchsetzen denn wir haben Leistungen bis in das Jahr 2029 bezahlt! So einfach wird man uns nicht los zumal es keinen wirklichen sachlichen Grund, ausgenommen Profitgier, dafür gibt, diese Sparte gezielt gegen die Wand zu fahren.

    NACHRUF
    Februar 2021: Wenngleich jedes Ende immer auch die Chance eines Neubeginns eröffnet, hätten wir liebend gern auf so einen Neuanfang verzichtet! Doch diese Entscheidung lag weder in unserer Hand, noch war es in dieser Dimension für uns vorhersehbar. Nachdem nahezu alle Mitarbeiter der Recklinghausener Tiergenetik das Unternehmen verlassen haben, ist es jetzt an der einzig verbliebenen Kollegin, den umfangreichen Nachlaß zu sichten um ihn geordnet an die letzten Partnervereine bzw. deren jeweiligen Nachfolgelaboren zu überstellen. Ausgewiesene Fachleute, einmal vergrault, kehren nicht zurück und mit ihnen werden Wissen und unschätz­bare Erfahrungen auf dem Altar des schnellen Profits geopfert.
    War es das wirklich wert ?
    16 Jahre kontinuierliche Aufbauarbeit, durch lebensfremdes Management, ohne jede Not oder fachlichen Grund plattgemacht. Es ist sicher nur eine Frage der Zeit, wann die gezielte Liquidation den nächste Fachbereich dahinrafft, wann der Schriftzug "BIOFOCUS" endgültig im Dunkel der Geschichte versinkt. Uns, die viele Jahre engen persönlichen Kontakt zu der Einrichtung und ihren Mitarbeitern pflegten, geht dieser verordnete Tod sehr nahe. Wenngleich die Tiergenetik nur einer der Arbeitsbereiche des Unternehmens war, sehen wir für die verbliebenen Abteilungen langfristig keine rosige Zukunft.

    Nach dem Aus bei Biofocus haben wir mit Expertenhilfe mehrere potentielle Labore genauer unter die Lupe genommen und waren fast soweit bei GENOMIA anzuheuern, als Freitagabend das Telefon läutete. Nach sehr intensivem Austausch stand fest, daß wir nicht nach Tschechien ausweichen sondern im deutsch­sprachigen Raum bleiben. Mit FERAGEN konnte eine hoffnungsvolle Partnerschaft geknüpft werden und wir gehen davon aus, daß die bisherige Kooperation mit der BIOFOCUS künftig in Salzburg fortgesetzt wird.
    Uns bleibt nun wieder die undankbare Aufgabe, etliche Formulare anzupassen bzw. neu zu erstellen, Preise neu zu kalkulieren, dazu neue Stempel und Auswertemöglichkeiten zur Datenanalyse unserer Zucht­bü­cher zu schaffen. Das ist nicht unbedingt schwierig, nur etwas akkurate Fleißarbeit. Daneben muß die nächste Ausgabe des BOLONKATELEGRAMM fertiggestellt und zum Versand gebracht werden. Was auch immer passiert: es wird nie langweilig!

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Wird fortgesetzt!