Darauf gibt es keine einfache Antwort weil man erst einmal feststellen muß, WAS genau dort als "überschaubar" und hier als "kompliziert" angesehen wird. Ich möchte deswegen auf ein Gleichnis aus dem uns allen gut bekannten Straßenverkehr abstellen:
Damit sich Radfahrer, Straßenbahn, KFZ und Fußgänger auf teils den gleichen Ebenen kollisionsfrei fortbewegen können, gelten für jede dieser Teilnehmergruppen bestimmte Verhaltensregeln wie etwa die Vorfahrtsbestimmungen. Es ist klar, daß alle Teilnehmer eine Grundaufmerksamkeit an den Tag legen müssen - es ist ebenso klar, daß ein LKW-Fahrer weitaus mehr Regeln zu beachten hat als ein Radfahrer und daß er zudem gänzlich andere Regeln befolgen muß als ein Straßenbahnfahrer. Allen ist gemeinsam, daß sie am Punkt A starten um am Punkt B anzukommen. Selbst die Route ist weitestgehend identisch. Der mit den wenigsten Regeln hat es in der Hand, Teilstrecken querfeldein zu laufen wodurch er u.U. schneller am Ziel ist als die Straßenbahn, welche auf ihrem Wege mehrere Zwischenhalts einlegen muß. Wenn unser OHFVe.V. also in diesem hinkenden Vergleich die Straßenbahn ist, dann ist Ihr bisheriger Verein eher der Fußgänger. Er marschiert geradewegs auf sein Ziel und ist vor allen anderen da. Daß er dabei weite Strecken vom rechten Wege abweicht, dadurch auch einer möglichen Kontrolle aus dem Wege geht - weil niemand weiß wo er langkommt - ist das Ergebnis einer sehr einfachen Regelschreibung. Wenn wir mal völlig emotionslos schauen, wie es um die Rassehunde selbst bestellt ist, müssen wir uns eingestehen, daß es so nicht weitergehen kann und darf! Das gilt auch für den großen Verband dessen missionarische Anhänger immer von den strengsten Regeln schwafeln. Selbst wenn sie das denn wären - auf dem Papier sind sie allemal wertlos! Weil man sie dann einfach mißachten kann, so wie ein Fußgänger der quer über eine Grünanlage latscht weil es schneller, einfacher geht. Wollen Sie das als richtig und zukunftsfähig bezeichnen?