Zuchtordnung
 
 Zuchtordnung
» Präambel

Der OHFV steht aus tierschützerischem Grund allen Hunden offen, wobei der satzungsmäßige Zweck im Schutz des rassereinen Russkaja Zwetnaja Bolonka nach RKF-OHFV Standard festgeschrieben ist. Bolonkas mit CMKU-Pedigree dürfen nicht automatisch als rein gezüchtet gelten! Der OHFV kann deren Ahnenreihen erst nach intensiver Einzelfallprüfung akzeptieren. Die Natur erlaubt dem Hund mehr als 20 Jahre Leben; gesunde Linien bringen es auf 12 - 15 Jahre und damit doppelt so lange als Vertreter vorsätzlich kaputt­gezüchteter Rassen. Lebensalter von 19 Jahren sind bei bester Gesundheit von DSH-Arbeitslinien persönlich bekannt, mehrere Fälle von 25, als Rekord gar 27 Lebensjahren bei Chihuahuas nachweisbar. Das zeigt uns überdeutlich die Abartigkeit üblicher Schönheitsselektion. Wir bewerten dagegen nach individueller Gesund­heit und Standardkonformität. Indem der Hund heutigentags immer mehr zu einem echten Familienmitglied wird, muß das allgegenwärtige Ausstellungsunwesen dringendst revidiert werden. Jeder Mensch klaren Verstandes wird sich als Besucher oder gar Aussteller einer der von unzähligen dubiosen Vereinen ausge­rich­teten "Hundeshows" fragen, wie es sein kann, daß ein Chihuahua in Konkurrenz zu einem Jack Russel, Bully, Pudel oder gar Irish Wolfhound "gerichtet" wird. Die Antwort ist simpel: es gewinnt immer der Hund, dessen Besitzer erstmals an der Veranstaltung dieses Vereins teilnimmt! Damit er wiederkommt und viel Geld für wertlose Titel und ebensowertloses Papier in die Vereinskasse und durchaus auch die der Ausrichter fließt. Die Qualifikation der nicht selten sich selbst ernennenden "Internationalen Ringrichter" zu hinterfragen kann man sich getrost schenken. Selbstredend wird in diesen Kreisen kein gesteigerter Wert auf Langlebigkeit "der Sache Hund" gelegt. Es gilt zu kämpfen, daß der Hund als solcher nicht länger zur Wegwerfware degra­diert wird. Gewerbliche Züchter sind kaum in der Lage diesbezüglich etwas zu bewirken; das wirtschaftliche Ergebnis wird von der Quantität des Welpenabsatzes dominiert. Ökonomische Gesetze machen keinen Bogen um die berufliche Hundezucht.
Wie in allen Lebensbereichen gibt es auch bei Berufszüchtern Ausnahmen - Menschen, die sich bewußt der Gesundung bestimmter Rassen mit ganzem Einsatz widmen und deren Lohn nicht selten in Anfeindungen durch sogenannte Züchterkollegen gipfelt...




» Zucht- & Eintragsordnung   Anlage2 der Satzung vom 12.10.2020

§ 31 Die OHFV - Liebhaberzucht

Da der OHFV keine gewerblichen Züchter aufnimmt, definiert sich die qualifizierte, auch gewerbsmäßige OHFV-Liebhaberzucht nach diesen 9 Punkten:

01.) Nur 1 Rasse wird mit dem Ziel der gesunden Verbesserung nach aktuellem Standard gezüchtet.
02.) Die Züchterfamilie kann allen Tieren des Rudels die erforderliche Zuwendung geben.
03.) Es leben i.d.R. nicht mehr als 2 aktive Zuchthündinnen in einer Haltungseinheit.
04.) Hunde dürfen sich weitgehend frei im Wohnbereich des Züchters bewegen.
05.) Eine Hündin darf nicht mehr als 1 Wurf in 12 Monaten großziehen.
06.) Eine abgezüchtete Hündin muß nur im Ausnahmefall das Rudel verlassen.
07.) Welpenabgabe nur komplett durchgeimpft nicht vor vollendeter 12. Lebenswoche.
08.) Blut jedes Welpen wird deponiert und ein 22-Marker DNA Profilausdruck mitgegeben.
09.) Welpenkäufern werden freiwillige Garantie, lebenslanger Kontakt und Unterstützung gewährt.


§ 32 Züchter & Zuchtstätte

Züchter ist, wer als Eigentümer und Besitzer einer zuchttauglich befundeten Hündin dieselbe einem nach kynologischen Gesichtspunkten erwählten Rüden zugeführt und den resultierenden Wurf erfolgreich großgezogen hat. Die Paarung zweier Geschlechtstiere zur bloßen Erzeugung gesunder Welpen ist als einfache Repro­duktion nicht mit Zucht im Sinne gezielter Verbesserung des Istzustandes der Rasse gleichzusetzen. Die Verbesserung der Rassegesundheit hat vor individuellem Schönheitsempfinden im Rahmen des Standard Vorrang. Einem Züchter gleichgestellt ist eine Zuchtgemeinschaft.
Unterbringung und Aufzucht müssen im Wohnbereich erfolgen. Die Hunde müssen einen Zugang zum Außenbereich nutzen können. Käfigbatterien im Haus, separate Gelasse intern wie extern sind mit qualifizierter Aufzucht unvereinbar. Die ständige Anwesenheit einer der Hündin vertrauten, absolut souverän handlungsfähigen Bezugsperson ist vor, während und unmittelbar nach erfolgter Geburt zu garantieren.


§ 33 Zuchtbeginn & Zuchtzulassung

Vor jeder züchterischen Aktivität werden Zuchtstätte und Kenntnisse des Züchteranwärters bei einem Vororttermin aktenkundig überprüft. Ein Erstzüchter hat Anspruch auf einen Mentor. Zum Prüfungs­termin muß das personalisierte VDH-Zwingerbuch vorgelegt werden. Es ist auch von Deckrüdenhaltern verpflichtend zu führen und direkt vom OHFV in der speziellen Ausfertigung zu beziehen. Wer lediglich 1 Deckrüden ohne eigene Hündin hält kann stattdessen ein einfacheres Deckbuch führen. Bei Anmeldung zur ZEP sind alle Befunde, Ausstellungs- und Abstammungsdokumente im Original einzureichen. Es erfolgt keine Bearbeitung wenn der DNA-Profilausdruck fehlt und kein EDTA-Blut in unserem Partnerlabor archiviert wurde. Der PL-Erstbefund wird nur durch bpt-zertifizierte Veterinäre auf VDH-Formular (rot) anerkannt. Die ZZ gilt ergebnisoffen stets für 1 Wurf bzw. 2 aufeinanderfolgende Hitzen. Bei Leerbleiben ist die Verlängerung mit Nachweis eines anderen Deckrüden formlos zu beantragen. ZTP / Ahnentafeln von Vereinen außerhalb der FCI können nach Plausibilitätsprüfung u. ggfs. neuen Untersuchungen im Einzelfall anerkannt werden. Rüdenzulassungen, die vor 2020 nach­weis­lich gesunde, normalgroße Würfe im Rahmen des Standard erbrachten, haben Bestandsschutz.


§ 34 Zuchtreife & Zuchteintrittsalter

Nach dem 18. Lebensmonat sind physische & psychische Zuchtreife gegeben. Die Erstbelegung kann bei Eintritt der 3. Hitze und vor vollendetem 4. Lebensjahr erfolgen. Hündinnen unter 22 cm WR / 2,5 kg Normalgewicht werden ausschließlich zwischen 24. und 36. Lebensmonat zur Erstbelegung zugelassen. Rüden müssen bei Fremdbedeckung mindestens 24 Monate, bei Eigenverwendung 18 Monate alt sein.


§ 35 Höchstzuchtalter & Zuchtleistung

Eine Hündin darf, abhängig von Kondition, Wurfzahl & Qualität ihrer Nachzuchten, bis zum vollendeten 9.Lebensjahr belegt werden wenn die ZZ nicht zuvor kassiert wird. Tiere unter 22 cm WR gehen mit Vollendung des 7.Lebensjahres aus der Zucht. Eine Hündin darf nicht mehr als 2-3 Würfe von dem gleichen Rüden und nie mehr als 2 Würfe in 24 Monaten haben, wobei die erste Hitze nach der Welpenabgabe nicht genutzt werden darf. Es ist stets der konditionelle Zustand vor jeder geplanten Belegung zu beachten. Nur mit vollständig zurückgebildetem Gesäuge ist eine neue Gravidität zu befürworten. Richtwert einer Lebenszuchtleistung sind 4-5 Würfe mit je 4-5 Welpen. Bei Wurfgrößen mit in Folge wiederholt weniger als 3 oder mehr als 6 Welpen wird die Zuchtzulassung kassiert. Jegliche Manipulation zur Fertilitätssteigerung wie etwa Hormongaben ist verboten. Bei Rüden erlischt die ZZ nach Vollendung des 10.Lebensjahres automatisch.


§ 36 Zuchtpause & Zulassungsverbot

Eine gesunde Hündin soll nach einmaligem Frühabort bei der folgenden Hitze neu belegt werden, wogegen Miniwürfe mit nur 1 oder 2 Welpen die Zuchtpause einhalten müssen. Ab 7 Welpen ist die Zuchtpause auf mind. 15 Monate bzw. bis zum Beginn der 3.Hitze zu verlängern. Eine Schnittentbindung wegen Wehenschwäche oder ein Uterusprolaps bewirken den unmittelbaren Widerruf der ZZ. Bei einer Notentbindung, weil die Anatomie der Geburtswege eine normale Welpenpassage verhindert, ist die Hündin zu kastrieren. Bei wiederholt ungenügender Laktation geht eine Hündin aus der Zucht.


§ 37 Wurfstärke & Aufzucht

Als normaler Wurf gelten 4 Welpen; lebensunfähige Tiere sind zu euthanasieren. Sie werden ebenso wie tot geborene im Zuchtbuch dokumentiert und mitgezählt. Eine Hündin darf nicht mehr Welpen aufziehen als ihre Kondition erlaubt; der Milcheinschuß ist dazu ca. 24 Std. nach Verzehr der Nachgeburt an den aktiven, bauchständigen Zitzen zu prüfen. Der Züchter muß eine maximale Laktationsphase über 10 - 12 Wochen aktiv fördern.


§ 38 Zwingername = Nachname

Der Name hat das deutsche oder sorbische Vokabular zu nutzen und soll regionalen Bezug zum Lebens­umfeld des Züchters haben. Er ist nur als Suffix zu führen. Irreführende oder sinnfreie Begriffe sind nicht eintragungsfähig. Er bleibt ausnahmslos als Nachname aller selbst gezogenen Welpen lebenslang dem Züchter vorbehalten, darf nicht gewechselt oder Dritten übertragen werden. Nach Zuchteinstellung wird der Name 10 Jahre gesperrt. Der Zwingername darf aus bis zu vier Worten mit insgesamt 23 Anschlägen ohne Sonderzeichen bestehen.


§ 39 Vorname und Rufname

Wurfgeschwister sind an ihren, mit gleichem Buchstaben beginnenden geschlechtstypischen Vornamen erkennbar. Jede Zucht beginnt mit dem "A-Wurf". In Folgewürfen läuft das Alphabet, unabhängig von den Hündinnen, weiter. Ein vergebener Vorname darf erst nach 15 Jahren erneut vergeben werden. Doppelnamen sind unerwünscht. Erlaubt ist ein führender Solobuchstabe als Wurfzähler, der stets als Großbuchstabe mit Bindestrich vor dem geschlechts­typischen Vornamen geführt wird. Anstößige, sittenwidrige, irreführende Bezeichnungen und Namen lebender Prominenter sind verboten. Ein vom Käufer gewünschter Rufname wird auf der Ahnentafel zusätzlich genannt. Vorname+Zwingername dürfen insgesamt nicht mehr als 38 Anschläge umfassen.


§ 40 Wurfbegleitung & -kontrolle

Der schriftlichen Wurfmeldung samt auswertbarer Fotos binnen 24 h nach Geburt folgt innert 5 Tagen die Wurfbesichtigung und ab Woche 4 findet die 1.Wurfkontrolle mit Entnahme von Gewebeproben zur DNA-Profilierung statt. Erstzüchter können die 2.Wurfkontrolle in der 6.Woche beanspruchen. Nach der Erstentwurmung wird in der 8.Woche im Hause des Züchters die tierärztliche Wurfabnahme mit Allgemeinuntersuchung von Muttertier & Welpen, Erstimpfung, Chippen, Ausfertigung der EU-HTA und Begutachtung der Zuchtstätte vorgenommen. Ab 10.Woche nimmt ein Rassebetreuer oder Zuchtwart den Wurf ab. Der 2.Wurmkur folgt in Woche 12 die 2.SHAPPi samt Blutabnahme. Die Tollwutimpfung kann zugleich oder einige Tage danach erfolgen. Eine Karenzzeit von 3 Wochen schließt sich bei einem Auslandsverkauf zwingend an.


§ 41 Deckrüdeneinsatz

Deckrüden mit Dauerzulassung sind im Sinne züchterischen Fortschrittes allen Mitgliedern, auch vereinsübergreifend, zur Verfügubg zu stellen. Deckanfragen unseriöser Massenzüchter dubioser Vereine und gewerblicher Vermehrer sind abzulehnen. Bei Leerbleiben ist die gleiche Hündin in der nächsten Hitze dem gleichen Rüden erneut zuzuführen; Ausnahme gem. § 33 möglich. Vermietung eines Rüden zwecks Belegung außer Haus ist nicht erlaubt, ebenso das Verbringen einer Hündin für mehrere Tage zum Rüden. Nur in begründetem Ausnahmefall kann die Zuchtleitung eine Sondergenehmigung erteilen wobei der Antragsteller den Nachweis erbringen muß, daß er die fruchtbaren Tage der Hündin selbst ermitteln kann.


§ 42 Künstliche Befruchtung

Es darf nur mit Tieren gezüchtet werden, die selbständig kopulieren, gebären und ihren Nachwuchs aufziehen. Solche Hündinnen dürfen auf Antrag Gefriersperma eines Spitzenrüden erhalten. Absamen deckunfähiger Rüden ist strengstens verboten!


§ 43 Verstöße gegen Zucht- & Eintragungsbestimmungen

Jeder Verstoß gegen die erlassenen Bestimmungen ist sofort nachdem er erkannt oder auch nur vermutet wurde dem ZBA zu melden. Die Zuchtleitung prüft den Sachverhalt und legt das weitere Vorgehen fest. Ein Strafkatalog existiert im OHFV nicht da das den betroffenen Tieren nicht hilft. Ein nachweisbar vorsätzliches Vergehen ist mit einer Geldbuße bis € 500,-- zu Gunsten einer kommunalen Kinder­ein­richtung zu ahnden. Im Wiederholungsfall folgt ein dauerhafter Vereinsausschluß. Falschbezeugungen, verfälschte Angaben und Dokumente wie auch unterschlagene Befunde führen zur Aberkennung von Titeln, Diplomen und Einziehung der betreffenden Abstammungsnachweise.


§ 44 Modalitäten zur Zuchtzulassung der Bolonka-Gruppe

Beim Erstantrag sind alle erforderlichen Nachweise im Original einzureichen! Dazu die aktuelle, tierärzt­liche Allgemeinuntersuchung auf OHFV-Formblatt. Dokumente von Vereinen außerhalb der FCI können nur nach intensiver Plausibilitätsprüfung der Ahnen anerkannt werden. Titel und Prüfungen die von Richtern außerhalb der FCI zuerkannt worden sind haben i.a.R. nach intensiver Einzelfallprüfung, besonders der Vergaberichtlinien, im OHFV keinen Bestand. Bolonkas, geboren ab März 2015, erhalten keine ZZ wenn sie einen großen weißen Latz, Weiß-Scheckung oder gar Dreifarbigkeit (tricolor) aufweisen. Tiere des Typ "Deutscher Bolonka" bekommen keine ZZ und werden in Dokumentationen besonders gekennzeichnet. Näheres regelt die Eintragsordnung. Tiere, die als "Franzusskaja Bolonka" angemeldet werden sind nur eintragungsfähig, wenn sie eine originale RKF-Ahnentafel in kyrillisch vorweisen können. Dann werden sie mit der korrekten Bezeichnung "Bologneser" übernommen und zur ZTP zugelassen.



Alle nachfolgenden Inhalte sind kein Bestandteil der Satzung!


§ 45 ZTP-Voraussetzungen

Russkaja Zwetnaja Bolonka (RZB)


§ 46 Kriterien für Zuchtuntauglichkeit



in Bearbeitung!




Begriffsbestimmung

Es werden in den voranlaufenden Texten vielfach Abkürzungen benutzt, die nicht zum allgemeinen Sprachgebrauch gehören oder ggfs. auch noch andere Bedeutungen haben, welche sich nur aus dem jeweiligen Zusammenhang heraus erkennen lassen. Sofern weiter Unklarheiten bestehen sind diese am einfachsten direkt abzufragen. Die häfigsten Abkürzungen sind nicht jedem Leser bekannt oder werden auch mal falsch interpretiert weswegen die hier direkt angehängt sind:

    VK

    Verband Deutscher Kleinhundezüchter, Sitz Haselbach, gegründet 1948
    Der VK ist die einzige weltweit anerkannte deutsche Vereinigung für Züchter & Freunde von derzeit 16 offiziell anerkannten Rassen. Er steht auch Mitgliedern aus dem Ausland offen. Organisatorisch ist der VK dem VDH angeschlossen. Dank des unermüdlichen Wirkens von Karin Biala-Gauß wurde im Februar 2011 der Russkaja Zwetnaja Bolonka durch den VDH als nationale Rasse, unter dem absurden Begriff "Bolonka zwetna" anerkannt, was ein bedeutender Schritt hin zu einer sauberen Zucht dieser fantastischen Kleinhunde ist.

    VDH

    Verband für das Deutsche Hundewesen, Dortmund, Westfalendamm, gegründet 1949
    Der VDH vertritt als einziger nationaler Dachverband die Interessen der ihm angeschlossenen und mit ihm kooperierenden Vereine bei der FCI.

    RKF

    Russische Kynologische Föderation, gegründet 1991, Sitz Moskau, Gostinitschnaja 9, 5. Stock
    Die RKF vertritt als nationaler Dachverband Rußland in der FCI. In dieser Funktion ist die RKF verantwortlicher Herausgeber der Standards aller von ihr betreuten russischen Rassen, u.a. des Russkaja Zwetnaja Bolonka. Durch den Zerfall der Sowjetunion entstanden viele National­staa­ten, welche mit eigenen Dachverbänden der FCI angehören; im Kernland Rußland etablierte sich der Dachverband als Neugründung mit der von der Konferenz am 13. Mai 1996 verab­schie­deten Satzung. In den Jahren 2005, 2017 und auf der Außerordentlichen General­ver­samm­lung am 29. August 2018 wurden Ergänzungen und Änderungen in die Satzung aufgenommen. 2018 wurde Wladimir Semjonowitsch Golubjew als neuer Präsident der RKF gewählt.

    NKP-

    Nationaler Rasseklub für den s. u., Sitz Moskau, Mitglied der RKF seit 1999

    RZB

    Russkaja Zwetnaja Bolonka, im VDH weiter unter falschem Namen "Bolonka zwetna" geführt.

    FCI

    Fédération Cynologique Internationale, Thuin, Belgien, gegründet 1911
    Der Weltverband für das Hundewesen vereint derzeit 99 Mitglieds- und Partnerländer die lt. Satzung mit jeweils nur einem nationalen Dachverband vertreten sind. 349 Rassen werden aktuell anerkannt, darunter einige wie der Prager Rattler seit 2019 mit einer "vorläufigen Anerkennung". In dieser Zeit unterliegt die Rasse einer besonderen Beobachtung hinsichtlich ihrer genetischen Stabilität. Der RZB ist bisher nicht von der FCI anerkannt weil durch die RKF, zu Recht, der entsprechende Antrag noch nicht gestellt worden ist.